Allgemeine Geschäftsbedingungen
mit Kundeninformation
Inhaltsverzeichnis
1. Geltungsbereich
2. Anmeldung und Vertragsschluss
3. Leistungsumfang und Teilnahme
4. Preise und Zahlung
5. Stornierung
6. Änderungen und Ausfall
7. Widerrufsrecht
8. Gesetzliche Rechte
9. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
10. Verbraucherschlichtung
1) Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über Schulungen und Beratungsleistungen zwischen der A² Training und Beratung GmbH, Am Wildwechsel 8, 51109 Köln (nachfolgend „Anbieter“), und ihren Kunden. Maßgeblich ist die jeweils vereinbarte Leistungsbeschreibung. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt wurde. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang.
2) Anmeldung und Vertragsschluss
Die Darstellung einer Veranstaltung auf der Website ist kein verbindliches Vertragsangebot. Der Kunde gibt durch Absenden der Anmeldung ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags über die bezeichnete Leistung ab. Vor dem Absenden können die Eingaben geprüft und korrigiert werden.
Nach Eingang der Anmeldung hat der Anbieter fünf Tage Zeit, das Angebot anzunehmen. Die Frist läuft ab dem Tag nach dem Absenden der Anmeldung und endet am Ende des fünften folgenden Tages. Der Vertrag entsteht, sobald dem Kunden innerhalb dieser Frist eine ausdrückliche Bestätigung in Textform oder eine Rechnung als Zahlungsaufforderung zugeht. Eine Nachricht, die lediglich den Eingang der Anmeldung bestätigt, führt noch nicht zum Vertragsschluss. Geht weder eine Annahme noch eine Rechnung fristgerecht zu, besteht keine Bindung mehr an die Anmeldung.
Bei individuellen Beratungsleistungen ergibt sich der Vertragsschluss aus Angebot und Annahme in der jeweiligen Korrespondenz. Vertragssprache ist Deutsch. Der Anbieter übermittelt dem Kunden die Vertragsbestätigung einschließlich der vereinbarten Leistung und der geltenden Bedingungen auf einem dauerhaften Datenträger, beispielsweise per E-Mail. Die angegebenen Kontaktdaten müssen erreichbar sein.
3) Leistungsumfang und Teilnahme
Inhalt, Dauer, Termin, Veranstaltungsort oder Onlineformat sowie die vereinbarte Vergütung ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung und der Vertragsbestätigung. Bei Onlineveranstaltungen benötigt der Teilnehmer ein geeignetes Endgerät und eine ausreichende Internetverbindung. Weitere technische Voraussetzungen werden vor der Veranstaltung mitgeteilt.
4) Preise und Zahlung
Für Verbraucher werden die verbindlichen Gesamtpreise einschließlich gesetzlicher Umsatzsteuer und aller verpflichtenden Zusatzkosten vor Abgabe der Anmeldung angegeben. Gegenüber Unternehmern können zusätzlich ausdrücklich als solche gekennzeichnete Nettopreise ausgewiesen werden. Tagungspauschalen sowie vereinbarte Reise- und Übernachtungskosten müssen vor dem Vertragsschluss erkennbar sein.
Die Zahlung erfolgt nach Rechnungsstellung auf das in der Rechnung bezeichnete Konto. Der Rechnungsbetrag ist sofort nach Zugang der Rechnung fällig. Abweichende Zahlungsbedingungen bedürfen einer Vereinbarung. Die Zahlungspflicht besteht aufgrund des geschlossenen Vertrags; sie entsteht nicht erst durch den Zahlungseingang. Allein die Nichtzahlung hebt den Vertrag nicht auf und gilt nicht als Stornierung. Gesetzliche Widerrufsrechte und die vereinbarten Stornierungsbedingungen bleiben unberührt.
5) Stornierung
Eine Stornierung kann in Textform, beispielsweise per E-Mail, erklärt werden. Maßgeblich ist der Eingang beim Anbieter. Die Fristen werden in Kalendertagen berechnet; der Veranstaltungstag ist Tag 0. Für die vertragliche Stornierung einer Schulung gilt folgende Staffel:
Mindestens 30 Kalendertage vor Schulungsbeginn: kostenfrei.
29 bis 6 Kalendertage vor Schulungsbeginn: 50 % des vereinbarten Schulungspreises.
5 Kalendertage oder weniger vor Schulungsbeginn sowie bei Nichterscheinen: Ersatz des verbleibenden Ausfalls bis zur Höhe von 100 % des vereinbarten Schulungspreises. Ersparte Aufwendungen und Erlöse aus einer anderweitigen Vergabe des Platzes werden angerechnet.
Ein Ersatzteilnehmer kann ohne zusätzliche Stornierungsgebühr benannt werden, sofern er die Teilnahmevoraussetzungen der jeweiligen Schulung erfüllt und anstelle des ursprünglich angemeldeten Teilnehmers teilnimmt. Die ursprüngliche Vergütungspflicht bleibt dabei bestehen.
Bei einer kostenpflichtigen Stornierung und anschließender Neubuchung werden 50 % des ursprünglich vereinbarten Schulungspreises auf die neue Schulungsgebühr angerechnet.
Dem Kunden bleibt der Nachweis gestattet, dass kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Gesetzliche Widerrufsrechte und sonstige zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt. Insbesondere werden die vorstehenden Stornierungsgebühren nicht anstelle der gesetzlichen Folgen eines wirksamen Widerrufs erhoben.
6) Änderungen und Ausfall einer Veranstaltung
Kann eine vereinbarte Veranstaltung durch den Anbieter nicht durchgeführt werden, informiert er den Kunden unverzüglich. Eine Verlegung auf einen anderen Termin bedarf der Zustimmung des Kunden. Bereits gezahlte Entgelte für nicht erbrachte Leistungen werden erstattet. Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
7) Widerrufsrecht
Verbrauchern steht bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen ein Widerrufsrecht zu. Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung. Eine vertragliche Stornierungsregel schränkt dieses Recht nicht ein.
8) Gesetzliche Rechte
Für Leistungsstörungen, Mängel und Schadensersatz gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Diese AGB begrenzen keine gesetzlich zwingenden Rechte des Kunden.
9) Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Bei Verbrauchern gilt die Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen wird. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist der Geschäftssitz des Anbieters Gerichtsstand, soweit eine solche Vereinbarung gesetzlich zulässig ist. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
10) Verbraucherschlichtung
Der Anbieter ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit.




